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"Krankheiten könnten ausgerottet sein"

Ab Montag, 23. April, findet die Europäische Impfwoche (EIW) unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen“ statt. Zu diesem Anlass rät das Städtische Gesundheitsamt dazu, auf ausreichenden Impfschutz zu achten und bei jedem Arztbesuch den Impfpass mitzunehmen. Impfungen bieten präventiv Schutz vor gefährlichen Krankheiten.
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30 Jahre mit einem Spenderherz: „Ich habe Freude am Leben“

Matthias Pieper bekam am 16. April 1988 ein neues Herz, 2009 folgte eine Nierentransplantation.
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Der digitale Doktor 

Das deutsche Gesundheitswesen steht vor der digitalen Revolution: Patienten sollen künftig auch ausschließlich über elektronische Kommunikationsmedien wie Skype behandelt werden dürfen. Dafür will die oberste Standesvertretung der Ärzte laut SPIEGEL-Informationen sorgen. Reine Onlinesprechstunden, bei denen sich Arzt und Patient nie begegnen, sollen danach möglich sein.
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Testläufe für den Trolli beginnen

Mehr als 6.000 Läufer erwartet Heilbronn am 6. Mai 2018 zum 18. Trollinger Marathon. Auch in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit, die Strecke vorab kennenzulernen: Bei vier Vorbereitungsläufen in Begleitung erfahrener Sportler geht es durch die Stadt, die Landkreisgemeinden und die Weinberge. Weiterlesen auf HN-FIT.NET...

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Weinprobe mit Panoramablick

Der Wein Panorama Weg am Heilbronner Wartberg ist ein riesiges Freiluftmuseum für Weinbau und den Heilbronner Wein. Eine fachkundig begleitete Tour mit Verkostung am Samstag, 5. Mai, stellt den Erlebnispfad vor.
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PUR Sänger Hartmut Engler "Weingenießer des Jahres"

Der Musiker Hartmut Engler, Sänger und Texter der Pop-Gruppe PUR, wird in Lauffen am Neckar als „Weingenießer des Jahres“ ausgezeichnet.
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April, April, macht was er will... Winter-Intermezzo am 19.4.2017 bei Talheim.

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Theater Heilbronn: Parole Emil! in der BOXX

 „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner gilt als eines der bedeutendsten Kinderbücher des 20. Jahrhunderts. Spannungsreich und ohne verklärenden Kitsch und Kindertümelei beschrieb Kästner als einer der ersten das reale Leben der Heranwachsenden, die genauso wenig wie Erwachsene in einer heilen Welt leben. Jetzt kommt diese Detektivgeschichte in einer Stückfassung und der Regie von Bianca Sue Henne, Leiterin des Jungen Theaters Heilbronn, auf die Bühne der BOXX.

Den Titelhelden Emil spielt Sascha Kirschberger. Obwohl fast 90 Jahre alt, hat dieser Klassiker aus dem Jahre 1929 ganz offensichtlich nichts an Beliebtheit eingebüßt. Denn von den bislang geplanten 44 Vorstellungen bis zum Ende dieser Spielzeit sind schon viele ausgebucht. Premiere ist am 8. April um 15 Uhr in der BOXX.

Zum Inhalt

Emil Tischbein darf in den Ferien zum ersten Mal allein mit dem Zug nach Berlin fahren. Am Bahnhof Friedrichstraße werden seine Oma und seine Kusine Pony Hütchen ihn erwarten. Emil ist nicht nur wegen der Fahrt aufgeregt. In seiner Jackentasche hat er 140 Mark, die er seiner Großmutter von seiner Mutter übergeben soll. Das ist sehr viel Geld. Frau Tischbein ist Friseurin und musste lange dafür arbeiten. Weil Emil das weiß, passt er besonders gut auf die Scheine auf und steckt sie mit einer Nadel im Innenfutter seiner Jacke fest. Jetzt kann nichts mehr passieren. Auf der langen Fahrt schlummert Emil ein und träumt wildes Zeug. Als er wieder aufwacht, geht sein erster Griff in die Jackentasche. Das Geld ist weg! Rausfallen konnte es nicht! Es muss gestohlen worden sein. Das kann nur der merkwürdige Mann von gegenüber gewesen sein, der sich als Herr Grundeis vorgestellt hat und Emil schon die ganze Zeit sehr komisch vorkam. Als Emil aus dem Fenster schaut, sieht er den Dieb aussteigen. Bahnhof Zoo, eine Station zu früh. Trotzdem springt Emil ihm hinterher und nimmt die Verfolgung auf. Soll er die Polizei rufen? Das geht nicht, weil er in seiner Heimatstadt ein Denkmal beschmiert hat und nun befürchtet, dass ihn die Polizei vielleicht deshalb sucht. Also muss er den Dieb selbst stellen. Zum Glück bekommt er bald Hilfe von Gustav mit der Hupe und seinen Freunden. Von nun an gilt: Parole Emil!

Bühnenfassung bleibt eng an Kästners Sprache

Es lohnt sich, aus heutiger Sicht auf ein Kinderleben in den 1920er Jahren zu blicken. Die Kinder in „Emil und die Detektive“ organisieren sich selbst im turbulenten Großstadtdschungel und sind nicht so überbehütet, wie man es heute oft erlebt. Auch der Diskurs über Arm und Reich wird aufgemacht, die Unterschiede spielen aber im Miteinander dieser Heranwachsenden keine Rolle.
Bianca Sue Henne hat eine schlanke Bühnenfassung erarbeitet, die sich eng an die Sprache und den Witz Kästners anlehnt. „Kästners Sprache geht den Schauspielern leicht über die Lippen, sie wirkt gar nicht angestaubt und ist als Jugendsprache leicht verständlich und ulkig“, sagt die Regisseurin. Ausstatterin Gesine Kuhn, die schon mit ihren phantastischen Bühnenbildern zu „Tschick“ oder „Werkstatt der Schmetterlinge“ in der BOXX das Publikum begeisterte, hat auch hier wieder einen imponierend phantasievollen Raum geschaffen. Er fängt das Schillernde einer Großstadt ein und kreiert mit viel Liebe zum Detail 12 verschiedene Orte. Ihre Inspirationen waren die Zeichnungen von Kästners Illustrator Walter Trier. Der Musiker Johannes Mittl entwickelt den Soundtrack für die Inszenierung, der mit seinen absolut zeitgenössischen und groovigen Klängen der Geschichte Tempo verleiht und sie ins Heute holt.

Erlebnis aus eigener Kindheit lieferte die Idee

Übrigens soll ein Erlebnis aus seiner eigenen Kindheit Erich Kästner auf die Idee für seinen Roman gebracht haben. Eine Schwindlerin hatte seine Mutter, die auch hart als Friseurin arbeitete, um den Lohn ihrer Arbeit betrogen. Der kleine Erich Kästner machte sie wie ein Detektiv ausfindig, konnte sie überführen und zur Wiedergutmachung zwingen.

"Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie erwachsen, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch." (Erich Kästner)

Emil und die Detektive
Schauspiel nach dem Roman von Erich Kästner
Stückfassung von Bianca Sue Henne
Für Kinder ab 6 Jahren

Regie: Bianca Sue Henne
Ausstattung: Gesine Kuhn
Musik: Johannes Mittl
Dramaturgie: Sophie Püschel
Es spielen:
Nicole Buhr (Die kleine Dienstag); Jana Franke (die Professorin/Frau Tischbein/ Großmutter); Patrick Isermeyer (Gustav mit der Hupe/Wachtmeister Jeschke/Kommissar); Sascha Kirschberger (Emil Tischbein); Raik Singer (Grundeis), Giulia Weis (Pony Hütchen/Frau Jacob)
Vorstellungstermine unter www.theater-heilbronn.de

 

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