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Weinlese drei Wochen früher als üblich

Rund drei Wochen früher als normalerweise üblich hat in der Region die Lese der früh reifenden Rebsorten begonnen. „Die Qualität kann man nach den Vorlesen für Traubensaft und Sektgrundwein als gut bis sehr gut bezeichnen“, ist sich Weinbaupräsident Hermann Hohl sicher. Erfreulich sei zudem der hervorragende Gesundheitszustand der Weinberge und Trauben.
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Die Städtischen Museen Heilbronn suchen Gemälde der Malerin Käte Schaller-Härlin

Vom 7. Juli bis zum 21. Oktober 2018 zeigen die Städtischen Museen in der Kunsthalle Vogelmann die Ausstellung „Halb Frau, halb Künstlerin“. Präsentiert werden Werke der beiden Malerinnen Käte Schaller-Härlin (1877-1973) und Mathilde Vollmoeller-Purrmann (1876- 1943).

In einer Zeit, in der es sich für Frauen nicht gehörte, den Beruf der Künstlerin zu ergreifen – und sich nicht ausschließlich dem Ehemann und der Familie zu widmen – führten beide ein selbstbestimmtes Leben als Künstlerin. Sie studierten in Stuttgart, Berlin und Paris, stellten in Galerien aus, verkauften ihre Werke und unternahmen ausgedehnte Studienreisen durch das inspirierende Italien. Beide sind mit dem süddeutschen Raum eng verbunden: Mathilde Vollmoeller-Purrmann wird 1876 als Tochter des Stuttgarter Textilfabrikanten Robert Vollmoeller geboren, der 1898 das Schlossgut Hohenbeilstein nahe Heilbronn erwarb und restaurierte.
Mit Heilbronn besonders eng verbunden ist das Werk Käte Schaller-Härlins. Die Malerin wird 1877 als Missionarstochter in Indien geboren, Anfang der 1880er-Jahre lässt sich ihr Vater nach Massenbach bei Heilbronn versetzen. Ab 1894 besucht sie die Städtische Gewerbeschule in Stuttgart. Nach kurzem Studium an der Münchner Damenakademie und Ausstellungbeteiligungen im Württembergischen Malerinnenverein in Stuttgart unternimmt sie ausgedehnte Reisen nach Rom und Florenz. 1906 lässt sie sich in Stuttgart nieder und übernimmt erste Aufträge für Kirchenausstattungen (Wandmalerei und Glasfenster). 1909/10 hat sie die Möglichkeit, in Paris bei Henri Matisse zu studieren. 1911 heiratet sie Dr. Hans-Otto Schaller, der gemeinsam mit seiner Familie in Stuttgart das sehr erfolgreiche Kunsthaus Schaller führt. Otto Schaller fällt bereits 1917 als Soldat im Ersten Weltkrieg und von diesem Moment an muss Käte Schaller-Härlin sich und ihre Tochter durch den Verkauf von Kunstwerken ernähren. Sie beginnt verstärkt, sich der Porträtmalerei zu widmen. Ein gemeinsamer Freund der Familie ist Theodor Heuss, der von 1912 bis 1918 Chefredakteur der Neckar-Zeitung in Heilbronn war und die Heilbronner Bürgergesellschaft sehr gut kannte. Er hat Käte Schaller-Härlin zahlreiche Porträtaufträge vermittelt. Die meisten dieser Porträts befinden sich bis heute in Heilbronner Privatbesitz. Nun wäre es spannend herauszufinden, wie viele Porträts Käte Schaller-Härlin ab ca. 1920 (es geht vor allem um die 1920er- und 1930er-Jahre) in Heilbronn angefertigt hat und wen sie porträtiert hat. Alle Heilbronner, die ein Gemälde von Käte Schaller-Härlin besitzen, werden deshalb gebeten, sich bei den Städtischen Museen zu melden. Die Gemälde sind mit den Buchstaben KSCHH signiert. Die Personen, die porträtiert wurden, waren meist auch mit der Malerin befreundet oder haben zumindest ihre prägnante Art nicht vergessen.
Natürlich wäre es wunderbar, in dieser großen Heilbronner Überblicksschau Gemälde zeigen zu können, die bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren, wie beispielsweise das lang gesuchte Porträt Friedrich Mücks, des Bankvorstands der damaligen Heilbronner Handels- und Gewerbebank. Bitte zögern Sie nicht und melden Sie sich bei Dr. Kerstin Skrobanek unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07131/56 2295.

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