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Matthias Pieper bekam am 16. April 1988 ein neues Herz, 2009 folgte eine Nierentransplantation.
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Heilbronn: Walzer auf der Rasierklinge

Ein braver Mann wird zum blutrünstigen Mörder. Steven Sondheims Musical-Thriller „Sweeney Todd“ aus dem Jahre 1979 erzählt die Geschichte eines Opfers, das zum Täter wird.

Stephen Sondheims Musical-Thriller „Sweeney Todd“ kommt als Gastspiel aus Oldenburg nach Heilbronn.

Ein braver Mann wird zum blutrünstigen Mörder. Steven Sondheims Musical-Thriller „Sweeney Todd“ aus dem Jahre 1979 erzählt die Geschichte eines Opfers, das zum Täter wird. Der mächtige Richter Turpin hat den Barbier Benjamin Barker in eine australische Strafkolonie verbannt, um sich seine schöne Frau Lucy gefügig zu machen. Jetzt ist der Barbier unter dem Decknamen Sweeney Todd zurück und sinnt auf tödliche Rache. Das britische Inszenierungsteam Michael Moxham (Regie) und Jason Southgate (Ausstattung) haben diesen legendären Musical-Thriller in einer hochgelobten Inszenierung für das Staatstheater Oldenburg erarbeitet, die jetzt für 7 Vorstellungen nach Heilbronn kommt und am 14. Februar um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere hat. Moxham und Southgate nehmen einerseits den Untertitel „The Demon Barber of Fleet Street“ wörtlich, lassen aber auch, very britisch, eine gehörige Portion schwarzen Humors einfließen.

Zum Inhalt
London, 1848: Ein grausames Schicksal lastet auf Benjamin Barker. Er, der einst als glücklicher Familienvater ein prosperierendes Barbiergeschäft in der Fleet Street betrieb, fiel den üblen Machenschaften des Richters Turpin zum Opfer, denn dieser hatte es auf Barkers Frau abgesehen und nutzte die erstbeste Gelegenheit, Barker in eine australische Strafkolonie zu verbannen. Nach 15 Jahren kehrt Barker nun zurück und startet unter dem Namen Sweeney Todd einen teuflischen Rachefeldzug, bei dem Mrs. Lovett und ihre köstlichen Fleisch-Pasteten keine ganz unbedeutende Rolle spielen.

Musikalischer Einfallsreichtum kennt keine Grenzen
Mit „Sweeney Todd“ gelingt Stephen Sondheim ein Horrormusical erster Güte. Er selbst nennt das Werk, das von Schauerliteratur und Horrorfilm inspiriert ist, eine „black operetta“. Schwärzester Humor ist es auch, der dieses Musical prägt, das durch seinen hochdramatischen Aufbau, seine zu weiten Teilen durchkomponierte Form und die äußerst gesangliche Anlage der einzelnen Rollen durchaus in die Nähe der großen Oper rückt. Vielfältigste Orchesterfarben, kirchenmusikalische Zitate und Sounds, die an Hitchcocks Thriller erinnern, geben der mörderischen Geschichte ihre ganz besondere Atmosphäre. Sondheim überrascht sein Publikum mit einem süßen Liebeslied an mörderisch scharfer Rasierklinge und einem wilden Walzer für Menschenfresser. Bei seiner Uraufführung im Jahre 1979 im George Gershwin- Theatre am New Yorker Broadway gewann das Musical acht Tony Awards, unter anderem den für das beste Musical. Durch eine Reihe erfolgreicher Neuinszenierungen am New Yorker Broadway und im Londoner West End und nicht zuletzt durch Tim Burtons Verfilmung mit Johnny Depp erlebt „Sweeney Todd“ in der jüngsten Zeit eine richtige Renaissance.

Inspiration aus der Londoner Fleet-Street
Regisseur Michael Moxham hat sich für seine Arbeit an der angeblichen Londoner Wirkungsstätte des Sweeney Todd ganz genau umgesehen und inspirieren lassen. Woher die Schauerballade um den mörderischen Barbier aus der Fleet Street kommt, liegt im Dunkeln. Aber noch immer gilt die Hausnummer 186 als wahre Adresse von „Todd‘s Barbershop“. Und Touristen erfahren bei Stadtführungen detailreiche Schilderungen seines Todes durch Erhängen im Jahre 1822 vor dem Newgate-Gefängnis. Quellen, die belegen, dass er tatsächlich gelebt und gemordet hat, gibt es allerdings nirgends. Sweeney Todd taucht erstmal 1846 in der Fortsetzungsgeschichte „Die Perlenkette“ von Thomas Preskett Prest auf, einem frühen Bestseller der Horrorliteratur. Gut 130 Jahre später machen Stephen Sondheim und Hugh Wheeler die gruselige Ballade zu einem Klassiker der Musiktheatergeschichte.

Premiere am 14. Februar 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus
Sweeney Todd
The Demon Barber of Fleet Street
Musical-Thriller von Stephen Sondheim
Musik und Texte von Stephen Sondheim
Buch von Hugh Wheeler
nach einer Adaption von Christopher Bond,
Orchestrierung von Jonathan Tunick
Deutsch von Wilfried Steiner
In deutscher Sprache
Gastspiel des Oldenburgischen Staatstheaters

Musikalische Leitung: Carlos Vázquez
Regie: Michael Moxham
Bühne und Kostüme: Jason Southgate
Co-Bühnenbildnerin: Bettina John
Dramaturgie: Valeska Stern

Sweeney Todd: Stephen Foster/Tomasz Wija
Mrs. Nellie Lovett: Melanie Lang/ Carolina Walker
Anthony Hope: Lukas Strasheim
Johanna Barker: Alexandra Scherrmann
Tobias Ragg: Philipp Kapeller/ Timo Schabel
Richter Turpin: Henry Kiichli/ Stephen Foster
Beadle Bamford: Sandro Monti
Beggar Woman: Friederike Hansmeier
Adolfo Pirelli: KS Paul Brady
Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters

Weitere Vorstellungen: 15. Februar; 16. Februar
7. Juni, 8. Juni, 9. Juni, 10. Juni – 19.30 Uhr

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