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Das deutsche Gesundheitswesen steht vor der digitalen Revolution: Patienten sollen künftig auch ausschließlich über elektronische Kommunikationsmedien wie Skype behandelt werden dürfen. Dafür will die oberste Standesvertretung der Ärzte laut SPIEGEL-Informationen sorgen. Reine Onlinesprechstunden, bei denen sich Arzt und Patient nie begegnen, sollen danach möglich sein. Weiterlesen auf HN-MEDI.NET...

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Das Wochenende steht in Heilbronn ganz im Zeichen des Pferdemarktes. 
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Heilbronn: Knapp 60.000 Temposünder geblitzt

Etwa auf Vorjahresniveau liegt die Zahl der Fahrzeugführer, die 2017 bei Tempokontrollen der Stadt Heilbronn geblitzt wurden: Insgesamt 59 717 Temposünder konnten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes erwischen, das sind knapp 2000 weniger als 2016.

Die meisten Geschwindigkeitsüberschreitungen konnte der städtische Vollzugsdienst bei mobilen Kontrollen erfassen, hier wurden 36 915 Verstöße registriert. Weitere 22 802 Temposünder konnten mit Hilfe fest installierter „Blitzersäulen“ oder „Starenkästen“ überführt werden.

Bei der überwiegenden Mehrheit der in der Jahresbilanz 2017 enthaltenen Verstöße handelte es sich um geringfügige Tempoüberschreitungen, die mit einem Verwarnungsgeld zwischen zehn und 35 Euro geahndet wurden. Bei 2401 Fahrern, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mindestens 21 km/h überschritten hatten, führte der Tempoverstoß zu einem Punkteeintrag im Flensburger Fahreignungsregister.

307 Fahrzeugführer waren sogar so schnell unterwegs, dass sie sich vorübergehend von ihrem Führerschein trennen mussten: Bei einer Überschreitung innerorts ab 31 km/h bzw. außerorts ab 41 km/h muss der Führerschein für ein bis drei Monate abgegeben werden. Ein Fahrverbot wird zudem angeordnet, wenn die Geschwindigkeit zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres um mindestens 26 km/h überschritten wird - egal ob innerorts oder außerorts.

Unfallschwerpunkte besonders im Blick

Rund 61 Prozent der mobilen Kontrollen im vergangenen Jahr wurden in Tempo-30- oder verkehrsberuhigten Bereichen vorgenommen. „Viele schwere Verkehrsunfälle können von vorneherein vermieden werden, wenn die Tempolimits auf den Straßen beachtet werden“, appelliert Bürgermeisterin Agnes Christner an das Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein aller Fahrzeugführer. „Im Interesse unser aller Sicherheit werden wir daher auch weiterhin die Kontrollen im Stadtgebiet konsequent fortsetzen.“

Besonderes Augenmerk legt das Ordnungsamt dabei auf polizeilich ausgewiesene Unfallschwerpunkte und besondere Gefahrenstellen wie im Bereich von Schulwegen, Kindergärten, Spielplätzen, Sportanlagen oder Seniorenheimen. Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung werden bei der Messstellenauswahl ebenfalls berücksichtigt.

Auch 2017 gab es wieder einzelne Verkehrsteilnehmer, die sich besonders grob über bestehende Tempolimits hinwegsetzten:

· In der Oststraße sowie auf der Allee ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt - hier konnten die zwei höchsten Verstöße des Jahres 2017 geahndet werden. Die Fahrzeugführer rasten mit einer Geschwindigkeit von 128 km/h in der Oststraße und 127 km/h auf der Allee am Messgerät vorbei. Dies entspricht einer Überschreitung von 78 km/h bzw. 77 km/h. Die betroffenen Personen wurden mit einer Geldbuße in Höhe von 1360 Euro belegt und mussten für drei Monate auf ihren Führerschein verzichten. Zusätzlich wurden je zwei Punkte im Fahreignungsregister eingetragen.

· In der Stedinger Straße – einem verkehrsberuhigten Bereich, in dem Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist – wurde ein Autofahrer mit 42 km/h geblitzt.

· Mit 143 km/h statt der erlaubten 80 km/h wurde ein Verkehrsteilnehmer auf der L1111 Richtung Untergruppenbach erfasst.

· In der Leintalstraße, wo 30 km/h erlaubt sind, wurde ein Autofahrer mit 84 km/h gemessen.

· Statt der erlaubten 50 km/h wurde in der Hafenstraße ein Fahrer mit 121 km/h erwischt.