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HHN bei „Freiraum 2022“ erfolgreich

Die Hochschule Heilbronn (HHN) war beim aktuellen Programm der Stiftung Innovation in der Hochschullehre „Freiraum 2022“ erfolgreich. In einem wettbewerblichen, wissenschaftsgeleiteten Verfahren mit Beteiligung von über 600 Anträgen wurden von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre vier Projekte an der HHN ausgewählt, die durch ihr Innovationspotenzial besonders überzeugen. 

Innovative Projekte kommen Studierenden, Lehrenden und Forschenden an der Hochschule Heilbronn zugute. Denn sie gehen mit ihren Ansätzen über bestehende Lehr- und Lernsettings hinaus und erforschen Neues für Lehre und Studium. Die modernsten didaktischen Konzepte werden an den zukunftsorientierten Forschungsthemen an der Hochschule erprobt und so dem Anspruch einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis, von Forschung und Lehre gerecht. Die Projektschwerpunkte umfassen zukunftsorientierte innovative Lern-  und Lehrsoftwaresysteme, fakultäts- und fächerübergreifende Lehr- und Lernszenarien sowie forschendes Lernen im Labor und moderne labordidaktische Ansätze für die Ausbildung in der Medizin, den Gesundheitsberufen und von angehenden Ingenieur*innen im Fachbereich Elektronik, Messtechnik und Sensorik.

Als eine Hochschule für angewandte Wissenschaften legt die HHN einen großen Wert auf eine exzellente, praxisnahe sowie nachhaltige Lehre am Puls der Zeit. Davon zeugen nun folgende Vorhaben:

“Virtuelle kieferorthopädische Patienten“, Projektleitung: Leiter des GECKO-Instituts Medizin, Informatik und Ökonomie und Forschungsprofessor für Bildungstechnologien und innovative Softwareentwicklung Prof. Dr. Martin Haag, Kooperationspartner: Universität Ulm, Instruct gGmbH.

Das Projekt hat zum Ziel, die für die kieferorthopädische Therapieplanung erforderlichen Kenntnisse in digitaler Form in das Zahnmedizinstudium zu integrieren. Die Erstellung eines entsprechenden, präsenz- und zeitunabhängig nutzbaren eLearningsystems mit „virtuellen Patienten“ ist eine interdisziplinäre Herausforderung, welche im Rahmen von diesem Projekt zusammen mit Kooperationspartnern Universität Ulm, Instruct gGmbH angegangen wird. Dadurch erhalten die Studierenden die Möglichkeit, auch jenseits der Präsenztermine vor Ort an der Klinik zu lernen, zu üben und didaktisches Feedback zu ihren erstellten Therapieplänen zu bekommen.

„Querschnitt12 – Kompetenz interfakultär!“, Projektleitung: Forschungsprofessorin für Sozioinformatik Prof. Dr. Nicola Marsden und Forschungsprofessor für Bildungstechnologien und innovative Softwareentwicklung Prof. Dr. Martin Haag, Kooperationspartner: Universitätsklinikum Jena

In diesem Projekt arbeiten Professor*innen der Universität Jena und der Hochschule Heilbronn gemeinsam, um fakultäts- und fächerübergreifende Lehre zum Thema ganzheitliche Behandlung von Krebspatient*innen zu fördern. Zum Erwerb des notwendigen Wissens und der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Depositorium von Wissens-Nuggets zur Komplementären und alternativen Medizin (KAM) für die verschiedenen Fächer entwickelt. Bildungstechnologien unterstützen darüber hinaus das fakultäts- und fächerübergreifende Lehr-/Lernszenario. Die digitalen Elemente unterstützen die Zeit- und Ortsunabhängigkeit sowie Abstimmung von Lehrveranstaltungsterminen über fakultäts- und sogar Hochschulgrenzen hinweg.

„pioneerING@Home – Freiraum für Visionen“, Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ingo Kühne.

Das Projekt widmet sich der Vermittlung eines Konglomerats aus experimentellen und analytischen Fähigkeiten und setzt den Fokus auf die asynchrone Bearbeitung der Inhalte in einem individuellen Lerntempo. Ergänzt wird das Konzept des selbstorganisierten Lernens durch die simultane Bereitstellung digitalisierter Unterstützungsangebote über die hochschulinterne Lernplattform in Form korrespondierender Leitfäden und Lehrvideos.

„DEV:GAMES – Lernen durch eigene EdGames“, Projektleitung: Prof. Dr. rer. nat. Nicole Ondrusch, Laufzeit: 01.09.2022-31.08.2023, Fördersumme: 191.250,00 EUR

Zu Educational Games gibt es bereits viele interessante Forschung und Lehransätze – diese befassen sich mit der Lehrwirkung von solchen Spielen oder mit dem Design und der Implementierung dieser, schauen also immer von der Lehrseite auf diese Spiele. Im Rahmen von diesem Projekt werden Student*innen Design und Implementierung von Lehrspielen übernehmen und für verschiedene Inhalte – und mit Begleitung von Expert*innen – Spiele entwerfen, umsetzen und mit anderen Student*innen oder Schüler*innen nutzen.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung in Virtueller Realität im Fremdsprachenunterricht“: Im Rahmen des Projektes an der Hochschule Augsburg übernimmt das UniTyLab der Hochschule Heilbronn als Kooperationspartner unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerrit Meixner die technische Konzeption und die Programmierung des Demonstrators.

HHN-Prorektor Forschung und Lehre, Professor Raoul Zöllner: „In den innovativen Projekten arbeiten die Forschenden und Studierenden der Hochschule Heilbronn an den anwendungsbezogenen, interdisziplinären und zukunftsorientierten Themen eng zusammen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Verzahnung von Theorie und Praxis sowie von Forschung und Lehre.“

Hintergrund

Stiftung Innovation in der Hochschullehre in Trägerschaft der Toepfer Stiftung gGmbH unterstützt innovative Projekte in Studium und Lehre. Zugleich sollen die Hochschulen auch bei aktuellen Herausforderungen sowie bei der Erprobung neuer Ideen und deren Transfer gefördert werden. Im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2022” werden bundesweit insgesamt 204 Projekte unterstützt. Es gibt keinen thematischen oder fachlichen Schwerpunkt. Das gesamte Fördervolumen für die ausgewählten Projekte beträgt rund 46 Millionen Euro.

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Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Mit rund 8.000 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn (HHN) eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An ihren vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die HHN mehr als 60 zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an, darunter auch berufsbegleitende Angebote. Die HHN bietet daneben noch weitere Studienmodelle an und pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region. Sie ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr gut vernetzt. Das hauseigene Gründungszentrum unterstützt Studierende sowie Forschende zudem beim Lebensziel Unternehmertum.

Forschungskommunikation Hochschule Heilbronn: Vera Winkler, Telefon: 07131-504-1156, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.hs-heilbronn.de  

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