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Stadt Heilbronn befragt Bürger zum Thema Sicherheit

Regelmäßig führt Heilbronn die polizeiliche Kriminalstatistik als sicherster Stadtkreis in Baden-Württemberg an. Über diesen objektiven Erfolg hinaus möchte die Stadt nun auch erfahren, wie es um das subjektive Sicherheitsgefühl der Heilbronner Bevölkerung steht und fragt ihre Bürger.

25 000 zufällig ausgewählte Heilbronner im gesamten Stadtgebiet im Alter ab 14 Jahren werden deshalb in den nächsten Tagen Post von Oberbürgermeister Harry Mergel bekommen, mit der er ihnen die Befragung ankündigt. Sie wird am 20. Juni beginnen, das Ergebnis soll im Herbst vorliegen. Die Sicherheitsbefragung ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls in der Innenstadt. 

„Sicherheit ist ein elementarer Baustein für die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Oberbürgermeister Harry Mergel. „Sie lässt sich nicht ausschließlich mit objektiven, statistischen Zahlen beantworten und bewerten. Ebenso wichtig sind auch Wahrnehmungen von Situationen, in denen sich Menschen nicht sicher fühlen. Diese Gefühle beeinflussen ihre Sicherheit subjektiv.“

Ziel der Befragung ist es, ein aktuelles Meinungsbild in der Heilbronner Bevölkerung zum subjektiven Sicherheitsgefühl in der Stadt zu bekommen. OB Mergel hofft auf eine hohe Beteiligung: „Nur so kann ein Ergebnis erzielt werden, das repräsentativ ist und die Meinungen und Interessen der Heilbronner Bevölkerung tatsächlich wiedergibt.“

Die Befragung findet online statt. Mit dem Brief des Oberbürgermeisters bekommen die Adressaten ihren jeweiligen Zugangscode für ihre Teilnahme. Die Ergebnisse der Umfrage sollen als wichtige Orientierungslinien in die weitere Arbeit von Gemeinderat, Stadtverwaltung und Sicherheitsbehörden einfließen.“ Mit der Projektleitung der Sicherheitsbefragung und strategischen Ausrichtung ist Dorothea Kleinhanss beauftragt. 

Polizeipräsident Hans Becker begrüßt diese Sicherheitsbefragung ausdrücklich. „Heilbronn ist schon seit Jahren objektiv betrachtet der sicherste Stadtkreis in Baden-Württemberg. Wir erhoffen uns durch die Ergebnisse Hinweise auf die Wirkung der polizeilichen Präsenz in der Stadt und werden die Ergebnisse in unsere Planungen mit einbeziehen.“

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Die Angaben der Teilnehmenden werden anonym erfasst und ausgewertet. Die strengen Anforderungen des Datenschutzes werden dabei eingehalten. Bei der Befragung wird die Stadt durch das Institut der Kriminologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie durch das Markt- und Sozialforschungsunternehmen aproxima unterstützt.

Sicherheitsgefühl soll verbessert werden

Über die Befragung hinaus werden Sofortmaßnahmen in der Innenstadt umgesetzt.

  • Dazu gehört, dass der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) seinen Einsatzstandort voraussichtlich in die Kirchbrunnenstraße bei der Kilianskirche verlegen wird, um auf kurzen Wegen in der Innenstadt häufiger präsent sein zu können. Das Büro soll auch Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sein.

  • Bereits seit Anfang des Monats Juni wird der KOD zudem von vier Security-Mitarbeitern unterstützt, die am Abend zwischen 20 Uhr und 1 Uhr  an unterschiedlichen Orten in der Innenstadt unterwegs sind. „Diese Maßnahme soll dazu beitragen, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Dabei arbeiten wir eng mit der Polizei zusammen“, sagt Bürgermeisterin Agnes Christner.
    Im Vorgriff auf eine beabsichtigte personelle Verstärkung des KOD um vier weitere Stellen wurde die Maßnahme bereits jetzt umgesetzt und ist zunächst auf zwei Monate befristet. Über die zusätzlichen Stellen, die aufgrund gestiegener Erwartungen an die Tätigkeiten des KOD erforderlich sind, wird der Gemeinderat im Rahmen seiner Haushaltsberatungen entscheiden.
    Bisher sind acht KOD-Mitarbeiter im Schichtbetrieb in der Stadt unterwegs und kümmern sich auf Straßen und Plätzen um Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie um Ordnungswidrigkeiten.

  • Über die Verstärkung des KOD hinaus hat auch die Polizei ihre Präsenz in der Innenstadt erhöht.

  • Weil das Gefühl von Sicherheit gerade am Abend auch mit Licht und guter Ausleuchtung einhergeht, ist ein Beleuchtungskonzepts für die Heilbronner City als wichtiger Beitrag zum Sicherheitskonzept bereits in Arbeit. Es ist im Masterplan Innenstadt als Maßnahme verankert und soll zeitnah realisiert werden. Ein erster Schritt dabei ist, kurzfristig am Marktplatz die Beleuchtung zu verbessern.

  • Der KOD beachtet im Rahmen seiner täglichen Präsenzstreifen auch das Thema Sauberkeit und kontrolliert teilweise gezielt an bekannten Problempunkten. Einen ausführlichen Bericht über die Reinigungsintervalle in der Innenstadt wird die Verwaltung in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 21. Juni, geben. 
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