Das Wetter in Heilbronn

Startseite / Alle News / Weinsberg: Vermisste Seniorin tot
Weinsberg: Vermisste Seniorin tot
Bad-Friedrichshall-Jagstfeld: Frontal auf Baum geprallt
Weinsberg: Vermisste Seniorin tot
Region: Immer wieder Schockanrufe
Boxberg: Scheune in Vollbrand
Offenau: Mit über zwei Promille am Steuer

Bad-Friedrichshall-Jagstfeld: Frontal auf Baum geprallt

Notrufer meldeten am heutigen Mittwoch gegen 21.50 Uhr einen schweren Unfall in der Nähe des Freibades Jagstfeld. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 19-jährige Fahranfängerin aus Heilbronn mit ihrem Pkw Audi A3 die Hohe Straße von Jagstfeld kommen in Richtung Hagenbach, als sie in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Hierbei prallte sie frontal mit einem Baum zusammen, durch die Wucht des Aufpralles lösten die Airbags an ihrem Fahrzeug aus. An dem Pkw entstand Totalschaden, den die Polizei auf 5000 Euro schätzt. Die Autofahrerin musste zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr Bad Friedrichshall war mit 5 Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort, der Rettungsdienst mit zwei Einsatzwagen und einem Notarztfahrzeug. Das Polizeirevier Neckarsulm wurde bei der Unfallaufnahme durch eine Streife vom Polizeire-vier Heilbronn und von der Polizeihundeführerstaffel aus Offenau unterstützt.

Weinsberg: Vermisste Seniorin tot

Die vermisste 83-Jährige aus Weinsberg wurde am Donnerstagnachmittag in einem abgelegenen Gartengrundstück tot aufgefunden. Nachdem die Frau am 10. August zu einem Spaziergang aufgebrochen war und nicht zurückkehrte, hatten Angehörige und die Polizei mit Hunden, einem Hubschrauber, dem Einsatz von Drohnen und einer Öffentlichkeitsfahndung sowie die Rettungshundestaffel nach der Vermissten gesucht (Pressemitteilung vom 11.08.2021). Der Fundort befindet sich in der Nähe des Wohnortes der Seniorin. Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus. Es liegen keine Anzeichen einer Fremdeinwirkung vor.

Eberstadt: Kradfahrer mit Auto kollidiert

Während ein Autofahrer am Dienstagmittag die Landesstraße in Eberstadt gekreuzt hat, ist er mit einem Kradfahrer kollidiert. Der 25-Jährige am Steuer des Pkw befuhr gegen 12.15 Uhr einen Feldweg. Um auf einem gegenüberliegenden Feldweg weiter zu fahren, überquerte er die Landesstraße. Auf dieser befand sich zeitgleich der 17-jährige Kradfahrer. Beide Verkehrsteilnehmer stießen zusammen. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Jugendlichen in ein Krankenhaus. Die Schwere seiner Verletzungen ist bislang nicht bekannt. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Offenau: Mit über zwei Promille am Steuer

Mit circa 2,5 Promille war ein 60-Jähriger am Dienstagabend in Offenau unterwegs. Gegen 20 Uhr befuhr der Mann die Hauptstraße. Aufgrund seiner unsicheren Fahrweise unterzogen ihn Polizeibeamte einer Verkehrskontrolle. Hierbei fiel der Streifenwagenbesatzung Alkoholgeruch im Atem des Mannes auf. Ein Alkoholtest ergab das Ergebnis von deutlich über zwei Promille. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben und kann nun mit einer Anzeige rechnen.

Neuenstein: Viermal Weiterfahrt untersagt

Bei einer Schwerpunktkontrolle in Neuenstein haben Polizeibeamte am Dienstag 24 Transporter überprüft. Die Kontrollstelle befand sich im Zeitraum von 8 Uhr bis 12.30 Uhr auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein. Viermal mussten die eingesetzten Polizisten die Weiterfahrt untersagen. Gründe hierfür waren eine mangelhafte Ladungssicherung von Fahrzeugteilen sowie diversem Stückgut, Überladung und eine funktionslose Auflaufbremse eines Anhängers. Desweiteren stellten die Beamten Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht fest. Die Kontrolle der Verkehrspolizei Weinsberg fand in Kooperation mit dem Hauptzollamt Heilbronn und der Bereitschaftspolizei Bruchsal statt.

Erlenbach: Mit 1,6 Promille auf Stauende gefahren

Bei einem Auffahrunfall am Stauende hat sich am Montagabend ein 70-Jähriger schwere Verletzungen zugezogen. Gegen 22.30 Uhr war der Mann mit seinem Sattelzug auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Weinsberg und Heilbronn/Neckarsulm unterwegs. Der Hängerzug eines 46-Jährigen stand vor ihm am Stauende. Der 70-Jährige bemerkte diesen zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug auf das stehende Fahrzeug auf. Eine Blutprobe bei dem 70-Jährigen ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Werbach/ Reiskirchen: Einbrecher gefasst

Nachdem am Wochenende auf dem Gelände des Werbacher Steinbruchs eingebrochen wurde, konnten Beamte des Polizeipräsidiums Mittelhessen am Montag zwei Tatverdächtige festnehmen. Die Täter hatten die Türen zum Wiegehäusschen des Steinbruchs und einem Gebäudekomplex, in dem unter anderem Büro- und Lagerräume untergebracht sind, aufgebrochen und Werkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Daraufhin flüchteten die Täter unerkannt vom Gelände. Am Montagmittag unterzog eine Streife der Autobahnpolizei Butzbach im Bereich des hessischen Reiskirchen einen Kleinwagen einer Kontrolle und fand dabei Diebesgut auf, das nur kurz zuvor in Werbach entwendet wurde. Die beiden tatverdächtigen Fahrzeuginsassen, ein 21-jähriger und ein 37 Jahre alter Mann, wurden festgenommen und am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach einem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte die Haftbefehle in Vollzug. Beide Männer wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Derzeit gibt es in der gesamten Region etliche Anrufe von Trickbetrügern, die sich vor allem auf die Masche der Schockanrufe zu konzentrieren scheinen.

Die Trickanrufe erfolgen aktuell im Stadt u. Landkreis Heilbronnn. Bisher haben die Angerufenen zumindest kein Geld an jemanden überwiesen, einige waren jedoch kurz davor, tatsächlich Opfer zu werden.

Näheres zum Schockanruf:

Die Betrüger geben sich als Polizisten aus und behaupten, ein enges Familienmitglied habe entweder einen Unfall gehabt und liege nun im Krankenhaus. Oder der Sohn, der Enkel oder andere Verwandte hätten einen tödlichen Unfall verursacht und säßen nun im Gefängnis. Die Betrüger fordern von den oft zunächst geschockten Opfern Geld, das für eine Operation oder das "Freikaufen" aus der Haft notwendig sei.

Das ist natürlich alles Fake. In Deutschland fordert keine Klinik für lebenswichtige Operationen vorab Geld und zudem gibt es hierzulande keine Kautionen, mit denen man Angehörige aus dem Gefängnis herauskaufen kann.

Um sich vor der Betrugsmasche "falscher Polizeibeamten" zu schützen, raten das LKA Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Heilbronn: Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los. Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen. Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen. Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

Boxberg: Scheune in Vollbrand

Aus unbekannter Ursache stand am Mittwochnachmittag eine Scheune in Boxberg-Schwabhausen in Vollbrand. Gegen 15.30 Uhr meldete ein Anrufer den Einsatzkräften ein großes Feuer in der Straße "Zur Wasserscheide". Vor Ort stellten die herbeigerufenen Polizeibeamten und Feuerwehrleute ein brennendes landwirtschaftliches Gebäude fest. In der Halle gelagertes Stroh hatte vollständig Feuer gefangen. Bei ersten Löschversuchen zogen sich zwei Personen leichte Verletzungen zu. Die Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten, wobei die Einsatzkräfte ein Übergehen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindern konnten. Das Löschen des Feuers dauert an. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 150.000 Euro.

 

298
weinsberg-vermisste-seniorin-tot
Regionews
REGIO,BESEN,BIO,FIT,MEDI,RECHT,WEIN,BUSINESS