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Stadt- und Landkreis Heilbronn: Durchsuchungen wegen kinderpornografischen Videomaterials
Lauffen: Jugendlicher zündelt im Gartenhaus und löst Brand aus
Stadt- und Landkreis Heilbronn: Durchsuchungen wegen kinderpornografischen Videomaterials
Neuenstein: Lauffen: 30 km Stau nach Unfall
Schwerer Auffahrunfall mit vier Sattelzügen auf Autobahn
Heilbronn: Fliegende Fäuste im Ziegeleipark
Wüstenrot: Unfall mit über 2 Promille
Heilbronn: Frühzeitig Strukturen des Rauschgifthandels erkannt, Heilbronner Kripo im innerstädtischen Bereich erfolgreich
Hardheim: Über 100 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs
Haßmersheim: Gullideckel gestohlen

Lauffen: Jugendlicher zündelt im Gartenhaus und löst Brand aus

Am Freitag, gegen 18.00 Uhr, wurde der Rettungsleitstelle ein brennendes Gartenhäuschen in der Lauffener Keplerstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gartenhaus bereits in Vollbrand. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Es stellte sich heraus, dass der 15-Jährige Sohn zuvor in dem Gartenhaus zündelte und dadurch den Brand verursachte. Personen wurden nicht verletzt. Durch die Hitze zersprangen am unmittelbar angrenzenden Wohnhaus der Familie mehrere Fenster, Rollläden schmolzen und die Außendämmung der Hauswand wurde beschädigt. An einem gegenüberliegenden Wohnhaus wurde ein Fenster im 1. OG ebenfalls beschädigt. Das Gartenhaus mit darin befindlichen Fahrräder brannte vollständig ab. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 20.000,-- EUR. Die Feuerwehr war mit 23 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei Lauffen hat die Ermittlungen zum Brandgeschehen aufgenommen.

Schwerer Auffahrunfall mit vier Sattelzügen auf Autobahn

Schon wieder kam es am Mittwochabend zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 6, zwischen den Anschlussstellen Sinsheim/Steinsfurt und Bad Rappenau, in Fahrtrichtung Nürnberg. Gegen 18 Uhr hatte sich in dem Bereich ein Lkw-Stau gebildet. Ein 36-jähriger rumänischer Sattelzuglenker hatte dies offensichtlich nicht bemerkt und fuhr auf dem rechten Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von ca. 90 km/h ungebremst auf einen weiteren Sattelzug auf. Dessen 46-jähriger kroatischer Lenker fuhr nur noch mit einer minimalen Geschwindigkeit. Durch den Aufprall wurde der kroatische Sattelzug auf den vor ihm befindlichen Sattelzug eines 50-jährigen tschechischen Fahrers geschoben und dieser wiederum auf den vor ihm stehenden Sattelzug eines 37-Jährigen aus der Türkei. Der Unfallverursacher aus Rumänien wurde bei dem Unfall in seiner Zugmaschine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 46-jährige Kroate wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Die beiden anderen beteiligten Brummi-Lenker wurden bei dem Unfall zum Glück nicht verletzt. Während der Unfallverursacher Aprikosen geladen hatte, befanden sich in dem Auflieger des kroatischen Beteiligten Holzprodukte. Der Sattelzug des tschechischen Fahrers war unbeladen und auf dem türkischen Sattelzug befand sich Obst und Gemüse. Während der Sachschaden an dem türkischen Sattelzug ca. 10 000 Euro beträgt, wird die Höhe des an den anderen drei Zügen entstandenen Sachschadens auf jeweils ca. 20 000 Euro beziffert. Bei dem Unfallgeschehen liefen auch ca. 1 000 Liter Dieselkraftsoff aus den Tanks der Zugmaschinen aus. Der Kraftstoff konnte in einem dafür baulich vorgesehenen Becken an der Autobahn aufgefangen werden. Zur Bergung der verunglückten Fahrzeuge waren unter anderem Feuerwehr und THW eingesetzt. Daneben waren der Rettungsdienst sowie die Polizei mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Autobahn musste zwischen den genannten Anschlussstellen voll gesperrt werden. Die Sperrung wird noch mehrere Stunden andauern, da sich die Bergung der Fahrzeuge teilweise schwierig gestaltet. Der Verkehr wird über die B 39 zwischen den beiden Anschlussstellen umgeleitet. Die zwischen den beiden Ausfahrten im Stau stehenden Fahrzeuge konnten die Unfallstelle unter Anweisung der Polizei langsam passieren, so dass auch sie ihre Fahrt fortsetzen konnten.

Neuenstein: 30 km Stau nach Unfall

Ein schwerer Verkehrsunfall führte Freitagmittag auf der BAB 6 bei Neuenstein zu erheblichen Behinderungen. Ein 22-jähriger Golffahrer fuhr gegen 13.50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Öhringen und Neuenstein auf der linken Fahrspur in Richtung Nürnberg. Nachdem er einen auf der mittleren Fahrspur fahrenden VW-Bus eines 58-jährigen überholt hatte, wollte er vor diesen wiedereinscheren. Hierbei touchierte der Golf den Bus, so dass beide Fahrzeuge ins Schleudern gerieten und nach rechts von der Fahrbahn abkamen. Bei dem Unfall wurden die Insassen des VW-Bus sowie der Fahrer des VW-Golfs schwer verletzt. Die 59-jährige Mitfahrerin im VW-Bus musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden. Die Fahrbahn war bis 18.30 Uhr für Bergemaßnahmen und Unfallaufnahme gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf bis zu 30 km zurück. Der entstandene Sachschaden kann momentan noch nicht näher beziffert werden. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter eingeschaltet. Zeugen des Unfallgeschehens sollten sich bitte mit der Verkehrspolizei in Weinsberg, Tel.: 07134 5130, in Verbindung setzen.

Heilbronn: Fliegende Fäuste im Ziegeleipark

Ein Mann wurde am Mittwochvormittag von einem Unbekannten am Eingang zum Böckinger Ziegeleipark angegriffen. Der Mann hatte gegen 10 Uhr am Parkeingang in der Heuchelbergstraße eine Auseinandersetzung zwischen einem 39-Jährigen und zwei Personen, die mit ihren Hunden spazieren gingen, beobachtet. Weil der 39-Jährige auf die Hundehalter zuging und begann diese zu schubsen, mischte sich der Zeuge verbal in den Streit ein. Der 39-Jährige holte daraufhin unvermittelt aus und schlug dem Helfer mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser ärztlich behandelt werden musste. Die Hundehalter verließen im Anschluss den Tatort. Die Polizei bittet die beiden Hundehalter, die zuerst mit dem 39-Jährigen aneinandergerieten, sich unter der Telefonnummer 07131 204060 beim Polizeirevier Böckingen zu melden.

Bad Wimpfen: Radfahrer bei Sturz schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen wurde ein 62 Jahre alter Radfahrer am Dienstagabend in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann war gegen 19 Uhr auf der Rappenauer Straße in Bad Wimpfen unterwegs, als er auf der regennassen Fahrbahn ins Rutschen kam und von seinem Rad stürzte. Rettungskräfte kümmerten sich um die Versorgung des Verunfallten.

Untergruppenbach: Autos beim Driften beschädigt

Das Polizeirevier Weinsberg sucht nach Personen, deren Fahrzeuge am Mittwochabend auf dem Schotterparkplatz der Burg Stettenfels in Untergruppenbach beschädigt worden sind. Drei Personen drifteten gegen 21.30 Uhr mit einem PKW über den Parkplatz und beschädigten mit dem dadurch umherfliegenden Schotter mehrere Autos. Personen, deren Fahrzeuge am Mittwochabend auf dem Parkplatz standen und nun Beschädigungen aufweisen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 9920 an das Polizeirevier Weinsberg zu wenden.

Wüstenrot: Unfall mit über 2 Promille

Ein alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Mittwochabend bei Wüstenrot mit einem anderen Fahrzeug. Der 57-Jährige fuhr in seinem VW gegen 19 Uhr auf der Weihenbronner Straße und bemerkte wohl nicht, dass vor ihm ein 45-Jähriger mit seinem BMW abbremste um auf die B39 abzubiegen. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, bei der Sachschaden in unbekannter Höhe entstand. Bei der Unfallaufnahme stellte eine Polizeistreife schnell den mutmaßlichen Grund für den Zusammenstoß fest. Ein Alkoholtest zeigte bei dem 57-Jährigen einen Wert von fast 2,2 Promille an. Er musste seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben.

Heilbronn: Frühzeitig Strukturen des Rauschgifthandels erkannt, Heilbronner Kripo im innerstädtischen Bereich erfolgreich

Bereits im Jahre 2018 gelang es der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Heilbronn, durch umfangreiche Ermittlungen einen Rauschgifthändlerring in der Heilbronner Innenstadt zu zerschlagen. Die Ermittlungen der damaligen Ermittlungsgruppe "Käthchen" führten zur Festnahme mehrerer syrisch- und afghanisch-stämmiger junger Männer, die nach Verbüßung ihrer Haftstrafen zum größten Teil zwischenzeitlich wieder entlassen wurden.

Im Frühjahr 2021 gab es Hinweise, wonach sich im innerstädtischen Raum erneut eine Rauschgiftszene aus arabisch- und afghanisch-stämmigen Personen etablieren soll.

Um frühzeitig das Entstehen einer solchen Betäubungsmittelszene zu verhindern, setzte die Kriminalpolizei Heilbronn mit Unterstützung des Polizeireviers Heilbronn erneut eine Ermittlungsgruppe ein.

Vier Personen, gegen die bereits 2018 ermittelt wurde, rückten schnell in den Fokus der Ermittler. Durch umfangreiche verdeckte und offene Ermittlungsmaßnahmen gelang es den Rauschgiftfahndern, entstandene Strukturen zu zerschlagen. Im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen konnten sechs Männer algerischer, syrischer und afghanischer Herkunft im Alter zwischen 20 und 32 Jahren am 30. Juni 2021 im Stadt- und Landkreis Heilbronn festgenommen werden, darunter zwei der bereits 2018 inhaftierten Personen. Die Einsatzmaßnahmen führten zur Sicherstellung von ca. 710 Gramm Marihuana, 43 Gramm Kokain und einem mittleren vierstelligen Bargeldbetrag. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hatte im Vorfeld gegen die Hauptverdächtigen Haftbefehle beantragt, die allesamt durch das Amtsgericht Heilbronn in Vollzug gesetzt wurden. Die Beschuldigten wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

"Wir haben die Entwicklung im Innenstadtbereich permanent beobachtet und die Ermittlungen forciert, als wir konkrete Anhaltspunkte für Straftaten erkannt haben. Mit den jetzt vollzogenen Maßnahmen konnten wir dafür sorgen, dass sich die Szene dort nicht etabliert. Zudem verfügen wir jetzt über wichtige Erkenntnisse für weitere Ermittlungen" bewertet Ltd. Kriminaldirektor Thomas Schöllhammer den Einsatz.

Wertheim: Rollstuhlfahrer von Weg abgekommen und leicht verletzt

Mit einem elektrischen Rollstuhl ist ein 62-Jähriger am Mittwochnachmittag in Wertheim verunfallt. Der Mann war gegen 16.30 Uhr auf einem Fußgängerweg unterwegs, der auf die Neue Vockenroter Steige führt. Weil der Mann den steilen Weg zu weit rechts befuhr, stürzte er mit dem Rollstuhl eine Senkung hinab. Aufmerksame Zeugen eilten dem Leichtverletzten sofort zur Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den 62-Jährigen vorsorglich in ein Krankenhaus. Es entstand kein Sachschaden.

Hardheim: Über 100 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs

Ein 35-Jähriger war am Mittwochmorgen mit circa 100 Kilometern pro Stunde zu schnell in Hardheim unterwegs. Gegen 8 Uhr fiel der Autofahrer einer Streifenwagenbesatzung auf der Landesstraße 508 auf Höhe der Abfahrt Külsheim auf. An dieser Stelle hatte sich am Montag ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 89-Jährige ums Leben kam (Pressemitteilung vom 5. Juli 2021). Nachdem mehrere Fahrzeuge in Richtung Külsheim abbogen, beschleunigte der BMW-Fahrer stark und fuhr in Richtung Hardheim. Auf der Alten Würzburger Straße zwischen Steinfurt und Hardheim erreichte der 35-Jährige bei erlaubten 60 Kilometern pro Stunde Maximalgeschwindigkeiten in Höhe von 160 bis 170 Kilometern pro Stunde. Infolge stoppten die Polizeibeamten den Mann in Hardheim. Er muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg, drei Monaten Fahrverbot und einer Anzeige rechnen.

Stadt- und Landkreis Heilbronn: Durchsuchungen wegen kinderpornografischen Videomaterials

Über zahlreiche Messenger-Dienste tauschen Menschen tagtäglich unzählige Nachrichten aus. Besonders in Messenger-Gruppen werden dabei häufig kinder- und jugendpornographische Inhalte ausgetauscht und diese mit einem großen Personenkreis geteilt. Dabei machen sich auch Personen strafbar, die in solchen Gruppen in den Besitz verbotener Dateien kommen, selbst wenn sie selbst nicht aktiv an der Verbreitung beteiligt sind. Um dem Deliktsbereich Kinder- und Jugendpornographie Herr zu werden, wurde im Frühling beim Polizeipräsidium Heilbronn die Ermittlungsgruppe Hydra ins Leben gerufen. In einem Ermittlungsverfahren konnten nun zwölf Personen identifiziert werden, die beschuldigt werden, in einer Chatgruppe kinderpornographische Videos versendet oder erhalten zu haben. Am Mittwoch wurden diesbezüglich mehrere Wohnungen im Stadt- und Landkreis Heilbronn durchsucht und Beweismittel gesichert. "Es ist unser Anspruch und unsere Aufgabe der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornographie Einhalt zu gebieten. Dieser Ermittlungserfolg zeigt, dass die akribische Arbeit der Polizei Früchte trägt." kommentiert Ltd. Kriminaldirektor Thomas Schöllhammer den Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

Haßmersheim: Gullideckel gestohlen

Vier Gullideckel wurden zwischen Dienstag und Mittwoch von einer unbekannten Person gestohlen. Der Täter entwendete die Abwasserschachtdeckel zwischen 12 Uhr am Dienstagmittag und 12 Uhr am Mittwochmittag entlang der Landstraße 588 zwischen Neckarmühlbach und Haßmersheim. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Aglasterhausen, Telefonnummer 06262 9177080, zu melden.

Mosbach: Opel beschädigt - Zeugen gesucht

In der Nacht auf Sonntag wurde in der Mosbacher Herrenwiesenstraße ein Opel von einem unbekannten Autofahrer beschädigt. Der Astra stand zwischen 2.30 Uhr und 4 Uhr am Fahrbahnrand. In diesem Zeitraum blieb wohl der Lenker oder die Lenkerin eines unbekannten Fahrzeugs vermutlich beim Vorbeifahren an dem Wagen hängen und riss dabei den linken Außenspiegel ab. Anstatt seiner Personalien hinterließ der Unbekannte lediglich Schäden in Höhe von mehreren hundert Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Mosbach unter der Telefonnummer 06261 8090 entgegen.

Hardheim: Einbruch in Wohnhaus

Auf Bargeld hatten es Einbrecher in der Nacht auf Mittwoch in Hardheim abgesehen. Der oder die Täter stiegen zwischen 22 Uhr am Dienstagabend und 6.30 Uhr am Mittwochmorgen in ein Wohnhaus in der Hebelstraße ein. Während die Bewohner schliefen, durchsuchten die Einbrecher das Erdgeschoss des Hauses und entwendeten Bargeld. Zeugen, die im angegebenen Zeitraum verdächtige Beobachtungen machen konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06283 50540 beim Polizeiposten Hardheim zu melden.

 

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