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Baustart für 40 neue Baumhäuser in Tripsdrill

Trotz der Herausforderungen, die die Corona-Krise mit sich brachte, lässt sich Tripsdrill nicht von seinem Weg abbringen und investiert in den Ausbau seiner Übernachtungskapazitäten. Die ersten Schraubfundamente wurden bereits gesetzt, so dass in Kürze mit dem Aufbau neuer Baumhäuser begonnen werden kann.

Das Natur-Resort Tripsdrill expandiert

Am Montag, dem 5. Juli 2021 hat das Natur-Resort Tripsdrill sein bislang größtes Expansionsvorhaben bekanntgegeben: In zwei Bauphasen werden mitten im Wald insgesamt 40 neue Baumhäuser entstehen. Als erste Baumaßnahme wurden über zwei Meter lange Schraubfundamente, welche später die Stelzen der Baumhäuser tragen werden, in den Waldboden hineingedreht. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren, welches die Wurzeln der umliegenden Bäume schont, da es komplett ohne Beton auskommt.

Als nächster Arbeitsschritt folgt das Anbringen der Plattform in mehreren Metern Höhe, danach das Aufstellen der Häuser, das Anbringen der Außenverkleidungen, das Errichten der Aufstiege und Treppen, das Decken der Dächer, sowie die Elektro- und Sanitärinstallation. Nach rund 13 Wochen werden die ersten Baumhäuser fertig sein – mit dem gewohnten Komfort, inklusive Fußbodenheizung und W-LAN.

Die Bauweise und Inneneinrichtung der neuen Baumhäuser orientiert sich am bereits in der Vergangenheit bewährten Konzept. Mit viel Liebe zum Detail wird jedes Baumhaus zudem innen und außen individuell gestaltet und eingerichtet. Für die Innendekoration wird nachhaltig produziertes Kirsch-, Apfel- und Birnenholz eingesetzt. Der Betreiberfamilie Fischer ist es ein besonderes Anliegen, Ökologie und Ökonomie miteinander zu verbinden. Die Baumhäuser werden daher schonend in die umliegende Waldlandschaft eingebettet.

Große Pläne zum 10-jährigen Baumhaus-Jubiläum

Vor fast genau 10 Jahren wurden im Natur-Resort Tripsdrill die ersten Baumhäuser eröffnet. Schon damals stießen diese außergewöhnlichen und zugleich komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten mitten im Wald auf Begeisterung. Stufenweise wurde die Kapazität auf 28 Baumhäuser erhöht. Für die aktuellen Expansionspläne, die von dem Stuttgarter Architekten Horst Rothacker federführend betreut werden, wurde nun – 10 Jahre später – eine Fläche von 7.500 m² in ausreichendem Abstand zu den bestehenden Baumhäusern neu erschlossen.

Ebenfalls in Planung ist ein uriges, naturnah thematisiertes Restaurant direkt vor dem Wildparadies. Wie Andreas Fischer, Mitglied der Tripsdrill-Geschäftsleitung und Leiter des Natur-Resorts, anlässlich des Baubeginns erklärte, blicke man trotz der Einbußen, die aufgrund der Corona-Krise zu beklagen waren, nach vorne. Man habe alles darangesetzt, die geplanten Investitionen trotz Corona weiter voranzutreiben – ganz nach dem Motto „Stillstand bedeutet Rückschritt“.

In den Jahren vor Corona konnten die 28 Baumhäuser und 20 Schäferwagen im Natur-Resort mit insgesamt 222 Betten über 40.000 Übernachtungsgäste pro Jahr verzeichnen. Studien belegen, dass durch Tripsdrill mehr als 40.000 weitere Übernachtungen in der näheren Umgebung generiert werden. Zudem setzt Tripsdrill bei seinem Bauvorhaben weiterhin auf die enge Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben wie der Zimmerei Pfeiffer aus Sachsenheim, die für den Aufbau der Baumhäuser zuständig ist, der Firma Morlock aus Ilsfeld als Experten für Schraubfundamente, sowie Sanitär- und Elektrobetrieben aus der näheren Umgebung. Fischer zeigt sich überzeugt, dass die Erweiterung des Natur-Resorts der ganzen Tourismus- und Wirtschaftsregion neue Impulse geben wird.

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